Pro und Contra Westernreitstiefel
Westernstiefel waren früher normale Arbeitsstiefel. Heute sind sie dagegen eher zum Ausdruck einer amerikanischen Tradition geworden, die vor allem beim Westernreiten eingesetzt wird. In gewisser Weise ist der Westernstiefel aber auch nach wie vor alltagstauglich. Dieses Schuhwerk hat einige überzeugende Vorteile.
Die Vorteile von Westernstiefeln
Westernstiefel bestehen gewöhnlich aus Leder und weisen damit alle typischen Vorteile von Lederschuhen auf. Sie sind atmungsaktiv und lassen Wasserdampf hindurch. Dies bedeutet, dass Schweißfüße mit einem Leder Westernstiefel der Vergangenheit angehören. Dennoch ist der Schuh hervorragend für die Kälte geeignet, da zwar der Schweiß hinausgelangen kann, aber keine Kälte hinein. Um eine noch bessere Wärmefähigkeit zu erreichen, werden auch heute noch viele Modelle mit einem zusätzlich wärmenden Futter ausgestattet.
Das Leder hat die Fähigkeit, sich leicht zu dehnen. Der menschliche Fuß dehnt sich im Laufe des Tages ein wenig aus, vor allem, wenn er länger in einem Schuh steckt. Das Leder gibt in diesem Fall leicht nach und bietet so immer noch den höchsten Tragekomfort. Lässt man den Stiefel danach an der Luft trocknen, nimmt er wieder seine vorherige Form an.
Zudem ist das Leder ganz besonders reißfest und dehnfähig. Dadurch ist der Westernstiefel sehr stabil und verfügt über eine lange Lebensdauer. Häufig ist der Kauf eines Westernstiefels eine Anschaffung für’s Leben. Gut gepflegt kann er lange Jahre seine Dienste tun.
Die Nachteile von Westernstiefeln
Der größte Nachteil von Westernstiefeln ist sicherlich ihr Gewicht. Vor allem, wenn auch noch eine Gummisohle mit ihm Spiel ist, kann ein Gewicht von mehreren Kilogramm erreicht werden.
Auch der Preis kann zunächst durchaus als negativ angesehen werden, da ein hochqualitativer Westernstiefel durchaus 200 bis 300 Euro kosten kann. Allerdings wird der Kunde für den hohen Preis mit einer sehr langen Lebensdauer entschädigt.